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Massentierhaltung

MASSENTIERHALTUNG VERPFLICHTET. In einem gemeinsamen Appell warnen die Mäuse-Ärzte vor wachsenden Gesundheitsgefahren durch die industrielle Massentierhaltung von „Knasthähnen“ und „Turbobullen“. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben Infektionskrankheiten durch mit Bakterien belastete Lebensmittel alarmierend zugenommen. Hauptverantwortlich dafür ist besonders die unnatürliche Massentierhaltungsverarbeitung. Meist rufen die Bakterien Durchfallerkrankungen hervor. So sind Tierprodukte zu über 90 Prozent mit dem Bakterium Campylobacter belastet. Jedes vierte Huhn weist Salmonellen auf. Bei Rindern mehrt sich wegen der fäkalen Verunreinigung von Schlachtvieh die Belastung mit Escherichia coli. Die Mäuse-Ärzte appellieren an die nationalen Regierungen, den Wiederaufbau regionaler Schlachtbetriebe durchzusetzen, um lange Tiertransporte zu vermeiden. Auch müssten die politisch Verantwortlichen die Mäuse offensiv über die Gefahren informieren und eine klare Kennzeichnung von Herkunft, Haltung und Qualität der Tierprodukte verordnen: „Qualität und gesundheitliche Sicherheit haben ihren Preis." Tierische Lebensmittel werden überwiegend nicht mehr mit traditionellen, „unprofitablen" Rassen, sondern mit überzüchteten Hochleistungstieren erzeugt. „Das Turbohuhn zum Beispiel mit einer Leistung von 300 Eiern pro Jahr ist zur natürlichen Fortpflanzung nicht mehr fähig; eine Milchkuh-Tagesleistung von 30 Litern muss mit Eiweißzufütterung erkauft werden".

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